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10 Tipps, wie Du LIFOW zum Alltag machen kannst (3/3)

Wie kann ich „Learning in the Flow of Work“ (LIFOW) in meinem Unternehmen umsetzen? Dieser Artikel soll Strategien und praktische Tipps aufzeigen, mit denen ihr ein nahtlos integriertes Lernen ermöglicht, ohne eure Mitarbeitenden zusätzlichen Belastungen in ihrem Arbeitsalltag aussetzt.

 

 

Bevor wir unsere Praxistipps auflisten, gibt es einige Voraussetzungen zu beachten, die als Grundlagen für die Implementierung eines in den natürlichen Arbeitsfluss konzipierten Lernprozesses notwendig sind. Dabei handelt es sich sowohl um technisch-strukturelle als auch unternehmenskulturelle Gegebenheiten.

 

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Betriebliche Voraussetzungen

Wissen abrufbar machen

Es klingt banal, muss aber als Erstes erwähnt werden: Für funktionierendes LIFOW ist es unabdingbar, vermittelbares Wissen verfügbar und in flexibel abrufbarer Form vorliegen zu haben. „Klassischer“ Wissensaustausch findet in jeder Firma statt, fachliche Spezialisten geben ihr Wissen auf die eine oder andere Art und Weise permanent weiter – allerdings kann die Wissensvermittlung nicht in allen Fällen nahtlos und ohne Unterbrechung des Arbeitsflusses erfolgen. Wird das Wissen von Experten didaktisch und multimedial aufbereitet und digital verfügbar gemacht, multipliziert sich das Potenzial. Lerninhalte können so vielfältig, jederzeit und an jedem Ort genutzt werden.

 

Den internen Austausch ermöglichen

Mitarbeitenden müssen Möglichkeiten geboten werden, Lerninhalte zu teilen und darüber in den Austausch zu treten. Das ist zum einen eine technisch-strukturelle Herausforderung und zum anderen ein Gegenstand der Unternehmenskultur. Digitale Lernplattformen sind in der Regel die einfachste technologische Lösung dafür.

 

Ein gutes Learning Management System (LMS) bietet immer Social-Learning-Funktionalitäten, das heißt Kommentarfunktionen zu Kursen & Kursinhalten, einen Ort zum internen Austausch und vieles mehr. Natürlich lassen sich diese Räume auch außerhalb eines LMS, z.B. in Apps wie Microsoft Teams herstellen.

 

Fast genauso wichtig wie ein funktionierendes System ist die Lern- & Fehlerkultur innerhalb eines Unternehmens. Nur wenn Nicht-Wissen und Fragen nicht als fachlich defizitär und unprofessionell betrachtet wird, wenn also ein Lern-Positives Umfeld im Unternehmen herrscht, kann auch frei und befreit gelernt werden. Natürlich wird eine positive Lernkultur durch die bewusste Schaffung von Austauschräumen verstärkt.

 

Die richtige Balance finden

Wie schon in den vorigen Artikeln (1 & 2) beschrieben, ist „Learning in the Flow of Work“ nicht der heilige Gral des betrieblichen Lernens, sondern kann als ein Teil eines Lernkonzepts genutzt werden, das auf schnelle Ergebnisse in kleinen Schritten abzielt. Es kann das strukturierte Lernen nicht vollständig ersetzen - für diese Art des Lernens muss es Zeit geben, z. B. für Umschulungen oder das Onboarding in einer neuen Abteilung oder einer neuen Stelle. Auf die richtige Balance zwischen Micro-, Macro- und Social Learning kommt es an.

 

Messbarkeit schaffen

Wenn alle Schulungsressourcen bereitgestellt sind, sollten Lernaktivitäten und Lernfortschritte messbar gemacht werden. Mithilfe von flexiblen Rollenprofilen, vordefinierten Skillsets und individuellen Lernpfaden können gemeinsame Erwartungen und Ziele von Vorgesetzten und Mitarbeitenden in eine messbare Form gebracht werden.

 

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10 Praxistipps

 

Kommen wir nun zum praktischen Teil. Unsere 10 Tipps, wie die Integration von "Learning in the Flow Work" funktionieren kann.

 

  1. Eine Lernstrategie erstellen

Klar definierte Ziele deiner Lernstrategie und Prioritäten in dessen Umsetzungen sind wichtig, damit ein klarer Plan ersichtlich ist, welches Wissen wem zu welcher Zeit und an welchem Ort bereitgestellt werden muss.

 

  1. Das Gelernte sofort anwendbar machen

Wird das Lernen genau an der Stelle in den Arbeitsalltag integriert, an dem das Wissen benötigt wird, kann das Gelernte direkt im Job angewendet werden.

 

  1. Ein Learning Management System (LMS) nutzen

Ein LMS hilft dabei, Lernprozesse zu organisieren und Fortbildungen zu verwalten. Du kannst es nutzen, um Kurse zu erstellen, zu bearbeiten und zu verwalten sowie den Fortschritt der Teilnehmer zu verfolgen. Außerdem unterstützen Social-Learning-Funktionen die Lerneffekte.

 

  1. Interaktive Microlearning-Elemente verwenden

Diese kurzen, fokussierten Lerninhalte können schnell konsumiert werden und so „nebenbei“ in den Arbeitsalltag integriert werden. Interaktivität muss Teil jeder Lernstrategie sein, um das Gelernte zu vertiefen und dauerhaft interessant für Lernende zu gestalten.

 

  1. Technische Möglichkeiten ausreizen

Plugins können dabei helfen, die Funktionalität deines LMS zu erweitern und spezifische Bedürfnisse zu erfüllen. Verbinden Sie ihr LMS beispielsweise mit Microsoft Teams, können Lerninhalte direkt in der App abgerufen werden, ohne zwischen Systemen hin- und herzuspringen.

 

  1. Mobile Verfügbarkeit sicherstellen

Mobile Verfügbarkeit von Lerninhalten und ein Benutzer:innenfreundliches Design ist unabdingbar, um das Lernen zu jederzeit und von überall aus zu ermöglichen. Nicht alle Mitarbeitenden verfügen ganztägig über einen Computerzugang – vergessen Sie diese nicht!

 

  1. Rollenspezifische Lernroutinen und -prozesse vorschlagen

Eine Binsenweisheit, aber nicht zu vergessen: Nicht alle Menschen sind gleich und nicht alle Arbeitsplätze sind gleich. Wenn Mitarbeitenden unterschiedliche Lernroutinen und -prozesse angeboten werden, kann sichergestellt werden, dass das Lernen einen festen Platz im Alltag aller Mitarbeitenden einnehmen kann – auch bei unterschiedlichen Arbeitsbedingungen.

 

  1. Mit gutem Beispiel vorangehen

Wenn Mitarbeitende beobachten, dass andere sich ständig weiterbilden und Neues lernen, kann das inspirieren und motivieren. Wer selbst regelmäßig lernt und sich mit anderen darüber austauscht, trägt damit zu einer positiven Lernkultur bei. Gerade Führungskräfte sind gefragt, denn sie setzen als Vorbilder wichtige unternehmenskulturelle Akzente. Lernzeit ist Teil der Arbeitszeit – wenn das allen Mitarbeitenden klar ist, ist der halbe Weg schon geschafft!

 

  1. Messbarkeit herstellen

Lernfortschritte festzuhalten und nachzuverfolgen hilft dabei, Lernstrategien zu optimieren. Über die Messbarkeit der Lerninhalte und -Fortschritte kann sichergestellt werden, dass Lernziele erreicht werden, Fortbildungen erfolgreich und die „Learning in the Flow of Work“-Strategie im Unternehmen gelebt wird.

 

  1. Lernfortschritte verankern und belohnen

Wenn Lernfortschritte messbar gemacht wurden, werden Fortschritte und Lernerfolge nachvollziehbar. Konkrete Lernziele in Quartals-, Halbjahres- oder Jahresbewertungen aufzunehmen, motiviert und ermutigt Mitarbeiter:innen zu kontinuierlichem Lernen. Außerdem: Ein funktionierendes LIFOW-Konzept steigert die Lernmotivation immens. Indem genau dort gelernt wird, wo gearbeitet wird, kann Gelerntes sofort angewendet werden – der Erfolg befeuert das Lernen und erhöht die Arbeitsqualität fast unmittelbar!

 

Wenn Sie die betrieblichen Grundlagen geschaffen haben und unsere 10 Tipps beachten, steht der Umsetzung Ihres "Learning in the Flow of Work"-Konzepts nichts mehr im Weg. Sollten Sie dennoch weitere Unterstützung benötigen, zögern Sie nicht, uns jederzeit zu kontaktieren!

 

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Fußnote in eigener Sache:

Mit Rise Up LMS x Microsoft Teams LIFOW implementieren

 

Mit der Rise-Up LMS für Microsoft Teams profitieren Mitarbeiter von einer personalisierten Lernlösung, und zwar dank Lia, einem virtuellen Schulungscoach, der schulungsbezogene Unterstützung bietet. Unter Einsatz der Technologie der künstlichen Intelligenz stellt sich Lia auf die spezifischen Bedürfnisse der einzelnen Mitarbeiter ein. Der Online-Coach kann direkt in Teams aussagekräftige Antworten auf Nutzerfragen geben, Inhalte empfehlen und Benachrichtigungen und Erinnerungen senden.

Wie Sie sehen können, profitieren die Mitarbeiter von echter Autonomie. Sie können im Hinblick auf das Tempo und den Zweck ihrer Schulung mitreden und können genau die Ressourcen finden, die sie benötigen. Die Ressourcen sind auf die perfekte Anpassung an die App ausgerichtet und Rise Up bietet eine große Anzahl an Mikrolernmodulen, die sowohl fesselnd als auch informativ sind.

Außerdem ist die LMS Lern-App in Microsoft Teams höchst kollaborativ, d. h. die Nutzer können an einer Schulung teilnehmen und gleichzeitig mit ihren Kollegen verbunden bleiben. Sie können sogar mit ihren Kollegen interagieren und an einer Schulung teilnehmen, ohne eine Kalender-Benachrichtigung verpassen zu müssen.

Schließlich, um sicherzustellen, dass die Nutzer sofort auf die Schnittstelle zugreifen und ein verbessertes Navigationserlebnis genießen können, verfügt die Rise-Up-App für Microsoft Teams über ein Nutzer-Matchingsystem mit Single Sign-On. Das heißt, einmal bei Teams angemeldet, müssen sich Mitarbeiter kein zweites Mal anmelden, um auf die Rise-Up-App zuzugreifen.

 

Einfach ausgedrückt bieten Rise Up LMS und Microsoft Teams eine neue Art des Lernens, die es den Mitarbeitern ermöglicht, von einer professionellen Entwicklung zu profitieren und den Organisationen, wettbewerbsfähiger zu werden.

 

Learning in the Flow of Work mit der Rise-Up-App für Microsoft Teams


Dieser Blogartikel ist der Teil der “Learning in the Flow of Work”-Reihe. In dieser werden wir nicht nur die Ursprünge und Bedeutung des Konzepts beleuchten, sondern auch konkrete Handlungsempfehlungen aussprechen sowie Tips und Guidelines für die (notwendige) Implementierung in Ihr Corporate L&D Konzept geben.